Nach einem 1/4 Jahr…

Veröffentlicht: 19/04/2011 in Chip-Tagebuch

Gizmos Kastration ist jetzt knapp 3 Monate her. Die Veränderungen beim „Rüdenverhalten“  habe ich ja bereits beschrieben. Markiert wird immer noch. Wenn auch nur sehr selten im Vergleich zu vorher. Das Dauerschnüffeln ist auch weg. Allerdings ist er im Wald jetzt aufmerksamer, was Wildspuren angeht. Habe gelesen, dass das passieren kann. Das Interesse verlagert sich, weil ja der Testosterontrieb wegfällt. Aber da gibts bisher keine Probleme. Okay, nem Hasen, auf den er fast getreten wäre, ist er ca. 10 Meter hinterher, bis ich in abgepfiffen hab.

Eine Begegnung mit einem jungen belgischen Schäferhund ohne Leine zeigte dann auch einen Unterschied. Der bestieg den Molch nämlich, der erstmal verdutzt schaute. Ich griff vorerst nicht ein (böses Herrchen wollte sehen, wie Gizmo reagiert). Gizmo zeigte deutlich, dass ihm das distanzlose Verhalten des 2 jährigen Rüden mißfiel. Lefzen hochziehen und knurren. Nur hat das den Schäfi gar nicht interessiert, bis ich dann dazwischen bin und ihn weggedrängelt hab. Die Toleranzgrenze von Gizmo ist scheinbar sehr hoch. Ich hab den anderen Rüden weggerempelt und Gizmo drängte sich an mein Bein. Aber der andere konnte den Molch nicht in Ruhe lassen. Selbst zwei Obachtschnapper vom Molch (völlig harmlos), wurden einfach ignoriert.

Die Besitzerin des Schäferhundes ist der festen Überzeugung, dass ihr Hund völlig verträglich ist. Mag ja sein, aber Manieren hatte er nicht. Völlig distanzlos und Gizmos wirklich eindeutige Signale hat er entweder ignoriert oder einfach nicht verstanden.

Andere Rüdenbegegnungen liefen aber bisher völlig problemlos ab ( wenn man mal von ein paar giftigen Fußhupen an der Leine absieht ;).

Ich dachte ja erst, der Molch hätte, rein optisch eingeschätzt, an Gewicht zugelegt. Dem ist aber nicht wirklich so. Der Herr hat sich nach der Kastration einfach einen dichten Unterpelz angelegt, typisches Kastratenfell, sprich, die Unterwoll spriest nur so, und an den Hosen macht sich das in Fusselhaaren bemerkbar. Und wenn er nach dem Schwimmen trocknete, sah er aus wie ein explodierter Flokati. Zu viel Unterwolle ist natürlich doof, wenns wärmer wird. Der Furminator brachte nicht wirklich was, also mußte ein Coat King her.

Ergebnis: Ein Putzeimer voll Unterwolle. Und ein Molch, der wieder aussieht, wie er aussehen soll. Und der sich jetzt bei ansteigenden Temperaturen sichtlich wohler fühlt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s