Schweden-Urlaub – 2. Teil

Veröffentlicht: 10/07/2011 in Allgemein, Urlaub

Der Montag begrüßte uns dann mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Wir beschlossen uns den More Kastell anzusehen. Eine kleine Natursehenswürdigkeit. In einer  durch die Gletscherschmelze entstandenen Schlucht ragt ein Felsmonolith empor. Auf abenteuerlichen Wegen (kilometerweit ungeteert und einspurig durch den Wald) erreichten wir den Startpunkt. Der Molch sofort auf Erkundungstour. War ganz aus dem Häuschen und düste auf dem Weg voran. Als dann die ersten Warnschilder wegen Steilhang etc. kamen, mußte er erstmal in der Nähe bleiben. Der Molch scheint nicht nur ein Wassertier zu sein, sondern auch Verwandte bei den Gemsen zu haben. Er kletterte und sprang wie ein Bekloppter auf Felsen und flitzte die steilen Wände rauf und runter. Und wenns nen Abgrund gab, stellte er sich direkt an die Kante und schaute runter. Wir waren anfangs stark herzinfarktgeährdet. Die Landschaft war einmalig. Die Temperaturen für den anstrengenden Weg fast schon zu heiß. Waren schon fast etwas neidisch, dass Gizmo sich im Wasser abkühlen konnte.

Zurück am Haus ließen wir dann den Tag auf der Veranda ausklingen. Als Gizmo rauskam blieb er plötzlich stehen, hielt die Nase hoch in den Wind und sprang in drei Sätzen von der Veranda auf die Wiese, um dann mit Vorstehhaltung, also Körper steif, Kopf nach vorne und eine Vorderpfote angewinkelt angehoben in der Wiese und rührte sich keinen Millimeter mehr. Ich also hin und suchte, was da wohl im hohen Gras war. Und tatsächlich, da lag in der Wiese ein kleiner Vogel, wohl bei den ersten Flugversuchen und ruhte sich aus. Okay, der Molch hat also Vorstehqualitäten. 😉 Der kleine Piepmatz hüpfte dann vom Haus weg und wurde schon von seiner Mutter erwartet.

Unser Vermieter, ein deutscher Auswanderer, hatte für seine Gäste noch einige Geheimtipps parat, und so machten wir uns auf zu einem See, völlig ab vom Schuß, mitten im Wald. Natürlich wieder nach der obligatorischen Irrfahrt auf endlosen Waldwegen. Am See angekommen war das erste was wir sahen: Schlangen. Die machten sich aber schnell vom Acker und so war Wasserspaß angesagt. Auch eine Luma kam zum Einsatz, deren Kopfteil aber schon nach 10 Sekunden im Wasser vom Molchtier „entlüftet“ wurde. Daniela machte einige WubbaWettschwimmeinheiten mit Gizmo und ließ sich von ihm durch den halben See auf der Luftmatratze ziehen. Ein Riesenspaß…

Der Weg zum More Kastell

Der More Kastell

Molch plant eine Erstbesteigung

Die Bergziege

Endlich am See…

Killing the Luma

WubbaWettschwimmen

Molchscher Abschleppdienst…

Da fühlt sich einer richtig wohl…

Kommentare
  1. Anke sagt:

    Ich hab ne leicht grüne Gesichtsfarbe… *soifz*

  2. Katharina sagt:

    Retriever-Urlaub pur! 🙂

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