Schweden-Urlaub – 3. Teil

Veröffentlicht: 10/07/2011 in Allgemein, Urlaub

Mittwoch war nun eine Fahrt an die Ostküste geplant. Also machten wir uns auf den Weg. Die schnurgeraden Straßen in Schweden können sehr ermüdend sein. Außerdem ist hier alles etwas anders, was die Straßen angeht. Hier werden nämlich, ganz im Gegensatz zu D-Land, nicht nur Geschwindigkeitsbegrenzungen ausgeschildert, sondern auch das Gegenteil. Also wenn man schneller fahren darf, als die üblichen 70 km/h. Außerdem kann man auf der Autobahn auch hin und wieder links abbiegen. Etwas abenteuerlich, aber es scheint zu funktionieren.

Als wir an einem Heimtierladen vorbeikamen, mußten wir da natürlich erstmal reinschaun. War sehr interessant. Das ganze war sehr gemütlich eingerichtet, obwohl die Größe schon an nen kleinen Fressnapf rankam. Kaffeetheke, Sitzecke, Hundesalon und und und. Gizmo zog, wie eigentlich immer, sofort die Aufmerksamkeit auf sich. In einem Mischmasch aus Schwedisch und Englisch erklärte uns die Verkäuferin, dass sie auch mal nen Flat hatte. Wir haben einige Kausachen gekauft und wollten schon den Laden verlassen, als dem Molch einfiel, dass in solchen Läden immer ein Leckerli rausspringt. Und was macht unser Troll. Springt mit den Vorderpfoten auf die Theke und blickt sehnsüchtig auf die Leckerlibehältnisse dahinter. Und natürlich hat er was bekommen. War ja klar.

Jetzt begaben wir uns auf die Suche nach einem schönen Badestrand und wurden auch fündig. Da das Wasser sehr seicht war (Schärengebiet) war es auch dementsprechend warm. sicherlich 24 Grad. Also war wieder Wasserspaß angesagt. Allerdings begleitet von mordsmäßigem Möwengebrüll. Die brüteten nämlich auf einer vorgelagerten Insel. Als ich im Wasser war und der Molch vom Strand aus mein Treiben beobachtete, kam tatsächlich eine Möwe und attackierte den Molch mit einigen Stukaangriffen, sodaß sich Gizmo sogar wegducken mußte, ansonsten störte ihn das irgendwie gar nicht. Später griffen die Möwen auch noch nen Schwan an und maltretierten diesen. Am Abend, zurück im Haus, war der Molch sowas von platt, dass er versuchte zu schlafen. Aber komischerweise konnte er auf der Veranda nie richtig entspannen. Wir nehmen an, darunter hauste irgend ein Tier, das er ständig in der Nase hatte.

Donnerstag war dann Regentag und wir verbrachten den gesamten Tag im Ferienhaus.

Am Freitag wollten wir uns die Hafenstadt Kalmar ansehen. Schönes Städtchen mit Hafen, eindrucksvollem Schloß und… jeder Menge Flats. Das muß wohl Flatland sein. Denn 5 Flatcoated Retriever innerhalb von einer Stunde, sowas passiert Dir hier in Deutschland wohl nirgends. Wir schauten uns also die Stadt an, beobachteten einen über mehrere Straßen flüchtenden Fußhupenhund, schlenderten durch den Park und besichtigten die Altstadt.

Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen und der Tatsache, dass wir nicht mehr 1000e von Kilometern runterspulen wollten, änderten wir den Plan, noch nördlicher zu Fahren und beschlossen, am Samstag wieder nach Fehmarn zu düsen.GIZMObil gepackt, Ferienhaus übergeben und dann wieder Richtung Malmö. Etwas traurig, keinen Elch gesehen zu haben, entdeckten wir an der E4 dann aber ein Schild mit der Aufschrift: „ELCH-SAFARI“. Da mußten wir hin. Und wir wurden nicht enttäuscht. In einem eingezäunten großen Waldgebiet waren über ein Dutzend Elche und einige Bisons untergebracht. Man konnte da mit dem Auto durchfahren und die Elche beobachten. Was ein Erlebnis. Die Viecher sind riiiiesig. Einmal dachten wir schon, uns rennt einer über den Haufen. Und einmal stand so ein Riese neben Gizmos Autofenster. Den ließ das aber eher kalt.

Nach diesem Erlebnis gings dann weiter Richtung Öresund-Brücke…

 

Die neue LuMa muß erst vom Molch geprüft werden

Gizmo hat alles im Blick…

Die Killermöwe

Kalmar

Pullernder Elchmann

Kommentare
  1. Katharina sagt:

    Sind Elche eigentlich gefährlich? Ich meine nicht, wenn sie einem vor’s Auto laufen sondern einfach so? Sind die friedlich oder gehen sie auch mal auf Mensch und Tier los?

    Das ist so ein schöner Reisebericht und die Fotos dazu ein Traum. Danke für’s Mitnehmen. 🙂

    • gizmolch sagt:

      Hm, also ich glaub, Elche sind eigentlich harmlos. Wenn die allerdings einen übern Haufen rennen, ists vorbei. Die haben eine Schulterhöhe von bis zu 2 Metern und bis zu 800 Kilo Gewicht. Und wir haben gesehen, wie schnell die Laufen können. Die erreichen bis 60 km/h!!!
      Wir waren echt beeindruckt. Das große Männchen konnte mal locker über unseren Golf mit Dachbox drübergucken.

  2. Sabine sagt:

    Wow das sieht nach eine supertollen Urlaub aus, klasse Fotos habt Ihr mitgebracht!

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