Hasenrunde

Veröffentlicht: 24/07/2011 in Allgemein

Gestern abend gings mit Gizmo auf unsere Standardrunde an der Fulda. Zwar müssen wir jetzt immer so laufen, dass Gizmo nicht in die Versuchung kommt, ins Wasser zu gehen, da es gut möglich ist, dass die Ohrenprobleme und die Mandelentzündung von schlechtem Wasser kommen. Habe nun schon von anderen Hundehaltern gehört, dass sie ähnliche Probleme mit ihren Hunden nach dem schwimmen in der Fulda hatten.

Also liefen wir auf den Wegen zwischen den Feldern. Bisher haben wir dort noch nie Wild gesehen. Doch gestern schien Hasentag zu sein.

Wir waren noch keine 100 Meter unterwegs, kam schon der erste aus einem Maisfeld gehoppelt. Setzte sich in 15 Metern Entfernung auf den Weg und schaute, was da auf ihn zukommt. Gizmo bekam davon nichts mit, denn der war auf der Suche nach einem molchwürdigen Platz für seine Abendtoilette. Der Hase wartete kurz, um dann wieder im Maisfeld zu verschwinden.

Wir liefen weiter und ich wollte mal sehen, ob Gizmo den Hasen in die Nase bekam. Dem war nicht so, da er ca. 2 Meter von der Stelle enfernt vorbeilief und er zwischen Wind und Hasenspur lief.

Also weiter. Wir waren keine 5 Minuten unterwegs kam schon Meister Lampe Nummer 2 aus einem Maisschlag. Wieder ca. 15-20 Meter weg. Gizmo lief kurz vor mir. Der Hase wartete, bis wir etwas näherkamen und schaute interessiert in unsere Richtung um dann ca. 20 Meter vor uns her auf dem Weg zu hoppeln und dann links ins nächste Maisfeld abzubiegen. Gizmo war scheinbar zu beschäftigt, um den Hasen zu sehen. Nun wollte ich mal einen Versuch starten. Ich nahm ihn nicht an die Leine sondern ließ ihn laufen, um zu beobachten, was passiert, wenn er auf die Spur trifft.

Das war dann super interessant. Er erreichte die Stelle, wo der Hase mitten auf dem Weg saß. Dann nahm er die Nase runter und lief, noch relativ gemäßigt zwei enge Kreise um die Stelle um dann die Spur aufzunehmen, in die der Hase absprang. Und man konnte genau sehen, wie er auf Jagdmodus umschaltete und dann Vollgas gab, mit Nase am Boden und dann auch punktgenau ins Maisfeld düste, wo kurz vorher der Hase verschwand. Nun wars an der Zeit für den Doppelpfiff. Gesagt getan und der Molch machte ne Vollbremsung, wendete auf der Stelle und kam die 50 Meter in Vollspeed zu mir, wo er sich ein riesen Lob und eine handvoll Leckerlis abholte. Als wir wieder an der Stelle, wo es in den Mais ging, vorbeikamen, war diese scheinbar nun uninteressant.

Was Wild am Boden angeht, scheint Gizmo eher der Nasenhund zu sein. Ganz im Gegensatz dazu, wenn die Grünen Säcke vom Himmel fallen. Die sieht er ja sogar aus größerer Entfernung.

War auf jeden Fall interessant, das ganze zu beobachten.

Kommentare
  1. Und sehr interessant zu lesen.

    Ich hoffe übrigens, Gizmo hat einen „molchwürdigen Platz für die Abendtoilette“ gefunden 🙂

  2. Ja, der Molch ist wohl ein „natural Marker“ … Wie gehts ihm denn, meinem braunen Knutschmosnter? Is schon besser mit Hals und Ohren?

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