Frankenland die 2te

Veröffentlicht: 21/08/2011 in Allgemein, Frieda

Letztes Wochenende waren wir schon wieder in Lützenreuth. Timos 40. Geburtstag sollte gefeiert werden und am Sonntag war eine Lützenreuth-Umrundung mit Sarah, Frank und Frieda geplant.

Ich glaube, das war eins der anstrengendsten Wochenenden überhaupt für den Molch. Spätestens um 6 Uhr stand der Molch auf der Matte und wollte schauen, ob schon jemand wach ist. Daes ja abends selbstgegrillte Sau am Spieß geben sollte, wurde am Samstag schon um 8 Uhr morgens mit den Vorbereitungen begonnen. Grill angezündet und auf Temperatur gebracht, bevor dann um 9 Uhr das Schwein in den Grill gehängt wurde. Tote Schweine findet Gizmo scheinbar sehr suspekt.

Nach und nach trudelten dann die Gäste ein, und Molch war im Dauerbegrüßungsstress. Jedem Hallo sagen und Streicheleinheiten abholen strengt an. Vor allem, weil dann auch noch 4 Kinder da waren, für die Gizmo natürlich der Hit schlechthin war. Also wurde der Molch ständig belagert.

Ich weiß auch nicht wirklich, was Gizmo alles vertilgt hat, aber es waren einige Brötchen und Wiener.

Als dann das Schwein fertig war, gings ans Zerlegen, was Gizmo wiederum sehr aufmerksam verfolgte. Als er bemerkte, dass der Bratensaft auf einer Seite des Tisches auf den Boden tropfte, fing er an, den Boden abzuschlecken. Nur leider tropfte es ja währenddessen weiter, sodaß der Molch nach einer Weile nicht nur wie eine Speckschwarte glänzte, sondern auch noch so roch!

Um 3 Uhr Nachts schnappte ich mir dann den Molch und ging schlafen. Sonst hätte er wohl, wie einige Gäste, bis 7 Uhr weitergefeiert.

Trotzallem stand Gizmo schon wieder um 7 Uhr vor der Tür und wollte raus. Doofkopp.

Doch er ließ es erstmal langsam angehen, war dann doch etwas müde. Also wurde aufgeräumt. Molchs Fundstück des Morgens war eine Schweineschwarte, die er sich irgendwo stibitzte. Mittags traf dann das Trio aus Tröstau ein.

Über Kesselberg, Lochnersweiher, Mosshof, Stein, Burgkapelle, Ölschnitztal und Entenmühle wurde Lützenreuth einmal umrundet. Und da es ziemlich warm war, wurde auch jede Wassergelegenheit von den Hunden ausgiebig zur Abkühlung genutzt. Groß Action gabs nicht, dafür war Gizmo dann doch viel zu müde.

Wieder angekommen machten wir uns erstmal über die Kuchen her und bekamen dann noch Besuch von „Opa Felix“, einen Sennenhund. Ich weiß immer nur nicht, obs ein Entlebucher oder ein Appenzeller ist.

Nach einem wolkenbruchartigen Gewitter gings dann Abends wieder Richtung Hessen.

Der Montagmorgen begann dann erstmal damit, dass der Molch in den Flur kotzte und sich von allem unverdaulichen befreite, was er so übers Wochenende eingesammelt hatte, wie diverse Schweineschwartenteile und ähnliches.

Für mich bitte ein Schweineohr

Emma als Molchdompteur

Noch mehr Kids.

Der Friedrich

In der Burgkapelle in Stein

Die FichtenzapfenQueen

Felix

Kommentare
  1. Danke fürs mitnehmen! ….. und die tollen Fotos

  2. ppfrieda sagt:

    Ein Appenzeller. Die Entlebucher sind wurstiger, weißte noch? 🙂 Es war übrigens sehr schön in Deiner alten Heimat, vielen Dank nochmal an Deine Mama für den leckeren Kuchen.

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