Erstes Training im neuen Jahr…

Veröffentlicht: 14/01/2013 in Allgemein, Die Mudpaws

Letzten Sonntag war es soweit: Das erste Working Mudpaws-Training 2013 stand an. Ehrlich gesagt, hatte ich schon ein wenig Bedenken. Immerhin haben wir fast 2 Monate rein gar nichts mehr mit den grünen Leinensäcken gemacht.

Auf dem Trainingsplan standen erst Markierungsvarianten in Kombination mit Fußarbeit. Das klappte schon mal nicht sooo schlecht. Ivonne entdeckte auch eine kleine „Fehlangewohnheit“. Wenn ich Gizmo nach geworfener Markierung ins Fuß nehme, tu ich das mit ner seltsamen Handbewegung, die aber meiner Bewegung zum Schicken ähnelt. Eine der beiden muß ich mir abgewöhnen, denn sonst wird das Wegdrehen von ner Markierung immer schwieriger werden. Ansonsten markierte der Molch ganz gut, bis auf eine Pullereinlage. Evtl. muß ich doch wieder den Hier-Pfiff auspacken, damit er gar nicht auf die Idee kommt, zu pischern.

Danach gabs dann noch Vorans zu einem Vertrauenspunkt. Das klappte wider Erwarten auch besser als beim letzten Mal im gleichen Gelände. Jetzt stand „Seitlich Schicken“ auf dem Programm. Okay, das haben wir selten geübt. Alleine eh etwas schwierig. Aber mit genügend Helfern und „Beobachtern“ kommt man dann weiter. Wenn ich Gizmo in eine Richtung schicken will, läuft er leider nicht im rechten Winkel in die angezeigte Richtung, sondern er läuft praktisch diagonal zu einem fiktiven Punkt auf den ich zeige, also auf meiner Höhe. Nun bastelten Ivonne und Janina so lange an meiner Körpersprache und legten ein ums andere Dummy aus. Und siehe da, zum Schluß klappte es dann wirklich ordentlich, auch aus, für unsere Verhältnisse, relativ weiter Entfernung.

Abschließend gabs dann nochmal Vorans an die alten Fallstellen der Anfangsmarks mit einer Premiere: Verleit-Enten und -Erpel! 😉 Ivonne hat zu Weihnachten sehr realistische Schaumstoffenten bekommen. Gizmo konnte es nicht lassen und mußte kurz daran schnüffeln, bevor er wieder zurück kam. Achja, und er tauschte mal wieder, weil ich nicht an unsere „Herrchendummyproblematik“ gedacht hab und selbst mit Dummys ausgelegt habe.

Leider wurde unser Training aprupt vom Jäger beendet, der uns freundlich, aber bestimmt zu verstehen gab, dass wir sofort aufhören sollten,  uns in dem Gelände aufzuhalten und zu trainieren.

Fazit: Trotz langer Pause weiß der Molch noch was er zu tun hat. Herrchen hat einige Fehlerchen neu entdeckt und muß diese nun beseitigen. Und ein Weihnachtsgeschenk, ein Sitzrucksack, bestand einen ersten Kurztest. Freuen uns schon aufs nächste mal!

Zum Fotografieren kam ich leider nicht wirklich, da alle eingebunden waren.

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Kommentare
  1. Kathrin sagt:

    Zwei Monate ohne Dummy!!! Ich glaube, so viel Entzug würde ich einfach nicht durchstehen… :-)))) Oh, und für`s Seitwärts-Schicken kann ich Dir ein paar tolle Allein-Übungen aufschreiben… falls Du Lust hast 😉 Die machen wir auch gerade.

  2. Zu meinen Lieblingsübungen im Augenblick gehört die Corner-to-Corner-Übung. Die mache ich derzeit mit Pippin immer mal wieder.

    Dazu brauchst Du eine rechteckige kurz gemähte Wiese mit knackigen Eckpunkten – am besten gleich einen Fußballplatz mit Eckfahnen. Der Hund muss erst einmal ein Gefühl für die 90°-Drehung entwickeln; dafür sind die klaren Linien da – sonst passiert das, was Dir mit Gizmo passiert.

    Du fängst damit an, dass Du Gizmo mitnimmst, wenn Du ein Dummy an einer Eckfahne auslegst; dann geht Ihr gemeinsam entlang der Seitenlinie zu dem Punkt, wo die Mittellinie an der Seite endet. Dort setzt Du Gizmo direkt an der Seitenlinie mit dem Rücken zur Seitenlinie ab, gehst selber zum Mittelpunkt (bzw. anfangs nur ein paar Schritte weit weg) und schickst ihn seitwärts entlang der Seitenlinie auf das ausgelegte Dummy . Falls die Entfernungen anfangs zu groß sind, dann musst Du sie erst verkürzen und dann nach und nach steigern.

    Wenn es mit einem Dummy klappt, dann fängst Du an, auf der anderen Seite ein zweites Dummy an die gegenüberliegende Eckfahne zu legen und ihn abwechselnd entlang der Seitenlinie rechts und links zu schicken. Das gleiche auch an den Torauslinien und der gegenüberliegenden Seitenlinie. Die Linie helfen dem Hund enorm.

    Die Corner-to-Corner-Übung sieht dann am Ende so aus: Du setzt Gizmo an der Mitte der Seitenlinie wie gehabt ab und legst ein Dummy erst an der Eckfahne links von ihm und dann an der Eckfahne rechts von ihm aus. Du gehst zum Mittelpunkt und schickst ihn von dort aus zuerst nach links. Wenn er es apportiert hat, liegt das rechte Dummy noch. Statt ihn jetzt erneut von der selben Stelle nach rechts zu schicken, gehst Du mit ihm zur Mitte der Torauslinie, die an das noch liegende Dummy grenzt und setzt Du ihn dort ab. Das Dummy liegt jetzt als Memory an der Eckfahne links von ihm. Du schickst ihn aber noch nicht. Erst legst Du ein drittes Dummy an die nächste Eckfahne an der Torauslinie, rechts von ihm. Statt ihn dann aber auf diese Verleitung nach rechts zu schicken, schickst Du ihn seitwärts auf die jetzt links von ihm liegende Eckfahne und das dort liegende Memory. Anschließend geht es genau so weiter, d.h. Gizmo wird jetzt an der gegenüberliegenden Seitenlinie in der Mitte abgesetzt; das Memory liegt rechts von ihm, Du legst links ein viertes Dummy an die nächste Eckfahne und schickst ihn dann aber nach rechts. Das Ganze kann man natürlich auch in die andere Richtung – also Hund nach rechts schicken – machen.

    Die Corner-to-Corner-Übung klappt aber natürlich nur, wenn man vorher mit einzelnen Dummies und zwei Dummies das Seitwärts-Schicken schon aufgebaut hat. Mit Gizmo wirst Du da wahrscheinlich erst mal anfangen müssen.

    Ich würde den Hunde ohne Geländeleitlinie jedenfalls erst seitwärst schicken, wenn es entlang klarer Linien ganz sicher auch auf Half-Blinds klappt.

    Viel Spaß und berichte weiter!

  3. Tschuldigung, die Memories liegen natürlich immer links – irgendwo am Ende habe ich rechts geschrieben, was Quatsch ist. Das ganze Rechts und Links macht mich schon ganz konfus 🙂

  4. gizmolch sagt:

    Das klingt gut. Mal sehen, ob ich eine passende Wiese finde. Bisher hab ichs meistens am Waldrand trainiert.

  5. Die Übung ist von Keith Mathews; der Aufbau ist bei ihm wirklich glasklar, keine Frage. Wenn man mal davon absieht, dass seine „Methode“ jetzt nicht sooooo „unique“ ist wie er auf der DVD tut, dann kann man den Kauf nur empfehlen!

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