Raus aus der Komfortzone…

Veröffentlicht: 25/06/2013 in Allgemein, Die Mudpaws

wmps-75Das war Thema von Ivonnes Trainingsplan. Mal die gewohnten Distanzen hinter sich lassen und Markierung jenseits der 80 Meter arbeiten. Allerdings wurde erstmal die Wartezone aufgebaut, damit Ruhe einkehren konnte. Danach dann kurze Entspannung bei einer kleinen HundeOhrenMassage.

Dabei waren diesmal Monika, Nadine, Ivonne und Janina.

Und dann erstmal die interessante erste Erkenntnis: Unsere Hunde hören nicht auf den Hierpfiff, wenn wirmit dem Rücken zu ihnen stehen. Aufgabe: Hund absetzen – von ihm weggehen – nach ein paar Metern stehenbleiben und ohne umdrehen oder irgendeine Bewegung den Hierpfiff. Ergebnis – keine der Hunde reagierte. Sehr interessant. Nach einigem Üben klappte es dann doch einigermaßen.

Nun wurde erstmal Seitwärtsschicken geübt. 1 Dummy mit Hund ausgelegt, HF – Hund – Entfernung kurz und rübergeschickt. 2. Dummy: Hund abgesetzt – Dummy ausgelegt – Hund aus gleicher Entfernung geschickt. 3. Dummy – von Helfer ausgelegt – aus größerer Entfernung geschickt. Der erste Anlauf scheiterte, weil Gizmo diagonal startet. Da war ich wieder zu lasch in der Körpersprache. Der 2. Versuch und der Rest klappte gut.

Danach gabs dann Markierungen, unter anderem mit selbst geworfener Verleitung und als Minimemory mit Wegdrehen und Distanzvergrößerung. Hier haben wir dann mal wieder den Troll des Tages abgeräumt: Der Molch rannte zur Markierung, holte den Dummy, machte sich auf den Rückweg und… stoppte um erstmal sein großes Geschäft zu verrichten. Aber mit Dummy im Maul. Danach kam er brav zu mir und lieferte den Leinensack ab. Das wird langsam zur Spezialität, wenn er so weiter macht.

Zum Schluß gabs dann nochmal Markierungen aus der Line auf einen Vertrauenspunkt. Gestartet wurde bei 60 Meter. Dann 90 Meter und zu guter letzt Betrug die Entfernung ca. 120 Meter.Das war schon happig. Zum einen hörte man das Brrrr-Männchen so gut wie gar nicht, weils recht windig war. Und da die Fallstelle hinter einer Kuppe lag, war die Flugbahn des Dummys nur kurz sichtbar. Die ersten beiden Entfernungen meisterte Gizmo gut. Bei der langen ging er raus und ich dachte, ich müsse ihn noch etwas „anfeuern“, weil er langsamer wurde. Ergebnis: Er blieb stehen. Back schicken klappte nicht, also 2. Versuch. Aber da ging dann nix mehr. Eine Geländekante, bzw. Mähkante waren zu viel. Der 2te Versuch vor der Kante funktionierte dann.

Insgesamt war ich zufrieden mit Gizmo. Wirklich gefreut hab ich mich über die selbstgeworfene Verleitung. Das Gizmo sitzen bleibt, wenn ich neben ihm was werfe und sich dann auch noch problemlos wegdrehen und auf das andere Dummy schicken läßt, war schon ein echter Fortschritt. Hätte so vor ein paar Monaten nie und nimmer funktioniert. Gizmo war insgesamt ziemlich relaxed.

Und weil wir genug Leute waren, hatte ich auch Zeit zu fotografieren…

Kommentare
  1. […] Den Bericht von Jens und Gizmo mit ganz vielen tollen Bildern gibt es HIER ! […]

  2. Mareike sagt:

    Klingt nach viel Spass!! Schöner Flat 🙂

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