TESTBERICHT: Romney’s Rucksackhocker

Veröffentlicht: 16/09/2013 in Allgemein, Testberichte

Romney‘s – Rucksack mit Klapphocker

Ein Rucksack fürs Hundetraining, den Workingtest oder das Seminar an sich ist ja schon sinnvoll. Gibt es doch das ein oder andere Utensil, das dabei nicht fehlen darf. Wasser , Napf, Hundedecke, Getränk, Regenjacke, Erdanker, Futter…

Wenn der Rucksack nun auch noch eine Sitzgelegenheit bietet, dann ist das mehr als praktisch. Immerhin sind Wartezeiten oftmals nicht gerade knapp bemessen und dabei einigermaßen bequem zu sitzen ist doch sehr angenehm.  Vor allem, wenn man keinen schweren Klappstuhl schleppen muß, hat man ja eh schon in einer Hand seinen vierbeinigen Freund an der Leine.

Nun durfte ich den Rucksack mit Klapphocker von Romney’s testen.

Rucksackhocker

Der erste Eindruck vom Rucksackhocker, als ich ihn auspackte, war positiv. Trotz seiner Größe ist der Rucksack relativ leicht: 2,7 Kilo laut meiner Waage.

Der Hocker

Die Sitzhöhe fällt sofort angenehm auf. 60 cm sind gerade für große Menschen optimal. Ich mit meinen 1,83 m finde die Höhe perfekt. Auch der Sitzkomfort ist in Ordnung. Wunder darf man natürlich nicht erwarten. Es ist eben nur ein Klapphocker und man wird nicht stundenlang am Stück drauf sitzen. Dafür ist er auch nicht gedacht.  Die Sitzfläche aus starkem Cordura ist nochmals mit einem flauschigen Bezug versehen, welcher im Winter sicherlich etwas isoliert,  wärmt und auch bequemer ist.

Der Metallrahmen macht einen stabilen Eindruck, auch wenn der Stahlrohrdurchmesser recht klein ist. Mit so einem Klapphocker muß man natürlich konstruktionsbeding leichte Abstriche machen, wenn es um die Standfestigkeit auf unebenen Untergrund geht.  Manchmal dauert es etwas, bis man das perfekte Plätzchen mit dem perfekten Stand gefunden hat.

Der Hocker ist nicht fest mit dem Rucksack verbunden, sodaß man ihn durch Öffnen einiger Gurte vom Rucksack lösen kann.  Äußerst pfiffig ist die „Hockerklappverriegelung“ gelöst. Ist der Hocker zusammengeklappt, zieht man die Sitzfläche nach vorne über den Rucksackdeckel und befestigt sie dort an zwei Druckknöpfen. Hält super und ist schnell wieder zu öffnen. Einfach aber wirkungsvoll.

Der Rucksack

Mit etwa 40 Liter Inhalt passt in den Rucksack eine Menge rein. Versuchsweise schluckte er eine Hundedecke, eine 1,5 Liter Flasche Wasser, Faltnapf, eine Regenjacke und –hose, Thermosflasche + Tasse, Erdanker, und zwei Standarddummies. Und es war noch etwas Luft. Unter den Rucksackdeckel kann man locker noch eine zusammengerollte Hundedecke verzurren.

Zusätzlich zum großen Hauptfach befinden sich außen am Rucksack zwei große, mit Gurtschnallen verschließbare Seitentaschen, in die jeweils eine Wasserflasche oder Thermosflasche passen (oder aber auch ein bis zwei Dummies), zudem gibt’s noch eine Fronttasche mit Reissverschluß, an die man aber nur gelangt, wenn der Rucksackdeckel geöffnet ist. Eine kleine Reisverschlußtasche im Hauptfach und eine Deckel eigenen sich für Dokumente oder Geldbeutel. Das Hauptfach läßt sich mit einer Kordel leicht zusammenziehen und verschließen.  Der Boden ist aus stärkerem und widerstandfähigerem Cordura genäht und dürfte auch einigermaßen wasserabweisend sein. Die Rucksackträger sind gepolstert, ergonomisch geschnitten und mit Metall-D-Ringen versehen, an die man noch das ein oder andere kleine Utensil befestigen kann. Auf einen richtigen Hüftgurt wurde verzichtet. Es gibt nur einen verschiebbaren Brustgurt.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen ganz guten Eindruck, auch wenn ich den Rucksack noch keinem Extremtest unterziehen konnte. Negativ bewerten muß ich allerdings die Schnallen des Rucksackdeckels und der Seitentaschen. Steckschließen wären hier sicherlich praktischer, weil diese einfachen Klemmschließen doch etwas fisselig sind. Mit Handschuhen da den Gurt einzufädeln könnte ein kleines Geduldsspiel werden. Die einfache Ausführung ist hier sicherlich dem günstigen Preis geschuldet. Breiteres Gurtband hätte wohl auch etwas wertiger ausgesehen.

Der Tragekomfort ist sicherlich nicht mit einem Wanderrucksack zu vergleichen. Aber dafür ist der Rucksackhocker ja auch nicht gedacht. Für kurze Strecken reicht er allemal aus. Das Gestellrohr wurde mit flauschigem Fleece gedämpft, damit das Tragegefühl  angenehmer wird.  Mich hat er nur ein wenig an den Schulterblättern gedrückt. Aber da kommts sicherlich auf die Statur des Trägers und auch aufs Gewicht des vollen Rucksacks an.

Fazit:

Wer einen günstigen Rucksackhocker mit großer Sitzhöhe und großem Volumen sucht, macht mit dem Romney‘s Rucksack mit Klapphocker nichts verkehrt. Klar muß man kleinere Abstriche in Kauf nehmen, welche aber durch den Preis  gerechtfertigt sind.

Rucksackhocker

ruck-2

ruck-3

ruck-4

ruck-9Boden aus stärkerem Cordura

ruck-5In die Seitentaschen passt eine 1,5 Liter Wasserflasche…

ruck-5… oder zwei Standard-Dummys

ruck-12Ergonomisch geformte Tragegurte

ruck-11gepolstertes Gestänge

ruck-10Flauschige Sitzfläche

ruck-13Der Hocker läßt sich durch lösen dieser Schnallen vom Rucksack trennen.

ruck-14Pfiffige Lösung zum Hockerfixieren

ruck-15Transportbereit…

ruck-17Das große Innenfach mit Dokumenten- und Deckeltasche

ruck-20Aufgesetzte Fronttasche

ruck-8Die etwas fisseligen Gurtschnallen

ruck-21Für die Hundedecke ist unter dem Deckel Platz genug…

Kommentare
  1. DEn haben Jörn und ich, von Nele zum Geburtstag bekommen. 🙂

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