Mudpaws-Training

Veröffentlicht: 05/11/2013 in Allgemein, Die Mudpaws, Friends

wmp (21 von 52)Am Sonntag gabs mal wieder ein Training mit den Mudpaws. Ivonne hatte mich schon vorgewarnt, dass Fiene läufig ist. Ich war also darauf gefasst, mal wieder einen Outoforder-Molch an der Leine zu haben. Und tatsächlich: Das erste Voran auf eine Stelle, die wir schon vor 2 Monaten gearbeitet hatten, wurde zum Desaster. Die Dummies lagen hinter einem Weg und Gestrüpp, bzw. Brennesseln. Bis dahin kam der Molch, aber darüber hinweg nicht. Denn da roch ja alles nach Fiene, die vorher dort unterwegs war. Und so lief er erstmal die ganzen Wege ab, die vorher Fiene nahm. Dummy? Was das? Also wieder zurückgeholt.

Aber nicht nur Gizmo war etwas durcheinander. Auch Sheila war hibbeliger als sonst und auch Anton, als unkastrierter Rüde, hatte so seine Müh und Not mit der Konzentration.

Nach der ersten Aufgabe ging es weiter zur altbekannten Wiese, wo auch die erste Aufgabe des SpaßWT stattfand (Asche auf mein Haupt, aber der Bericht kommt noch. Versprochen.). Es sollte eine Einfachmarkierung gearbeitet werden, Entfernung schätzungsweise 60 Meter, danach dann ein Voran an die selbe Stelle. Nun war ich gespannt, ob der Molch das Markieren wirklich verlernt hat, oder obs der WT-Stress war, der uns so versagen ließ. Aber nein, der Molch markierte super. Und auch das Voran war kein Problem. Man muß allerdings dazusagen: Wir hatten eine Steife Brise von vorne. Man sah förmlich, wie sich die Hunde bei den Vorans mit der Nase zu den Canvassäckchen saugten.

Also nächstes gab es auf Höhe der ersten Markierung ein Treiben in einem Streifen hohen Grases. Danach wurde ein Dummy kurz in gerader Linie zum Gespann geworfen.
Die Markierung war kein Problem, aber den Molch den Hang hoch ins Suchengebiet zu bringen klappte gar nicht. Nach mehreren Anläufen gab ich auf.

Als ich von zuhause losfuhr, ärgerte ich mich, dass ich meine Regenhose vergessen hatte. Als wir mit dem Training loslegten, schien sogar die Sonne. Aber nach der eben beschriebenen Aufgabe legte es dann richtig los. Wind und Starkregen. Was bringt einem da die tollste Gore-Tex-Jacke, wenn das Wasser daran runterläuft und die Hose vor Nässe trieft. Dumm gelaufen.

Nach dem Regenguss gabs dann noch eine Markierung, wieder etwa im Fallenstellengebiet von vorher und zurück fiel dann eine Verleitung direkt über den Rückweg. Die Markierung arbeitete der Molch sicher, aber als der Dummy querflog erstarrte er zur Salzsäule und blickte ungläubig zu mir und in Richtung Dummy. Mußte ihn erst abrufen, damit er das letzte Stück zu mir trabte.

Letzte Aufgabe: Erst fliegt eine Markierung als Memory ins alte Fallgebiet in die Mitte des Hanges. Geschätzt 60 Meter entfernt. In einem geschätzten Winkel von 40 Grad dann zwei Verleitungen am Waldrand. Erster Versuch: Molch schießt los – Richtung Verleitung natürlich. NEEEEIN. Gehen sie zurück auf Los, sie ziehen keine 4000 Leckerli ein… Nächster Versuch: NEEEEEIN. Zurück auf los… 3. Versuch: Jetzt weiß der Molch scheinbar erst, was er machen soll und läuft wie an der Schnur gezogen zum richtigen Dummy. Sausack. Molch’sche Logik: Letzte Verleitung, erster Versuch – 1. Verleitung, zweiter Versuch, Markierung – 3. Versuch. Eigentlich ganz klar.

Beim Reinholen der beiden Markierungen bekleckerten sich Fiene und Gizmo nicht gerade mit Ruhm! Aber heute grassierte wohl der ein oder andere hormonbedingte Hirnschluckauf! Ob man dagegen impfen kann? Ich glaube, es war auch das erste mal, dass tatsächlich alle (!!!) auf die gleiche Stelle in der Aufgabe pullerten. Sowohl Mädels als Jungs.

Fazit: Der Molch kann noch Markieren. Und die anfängliche Nervosität wegen Fiene war dann auch weg. Allerdings wurde  wieder unsere Baustelle Grundstellung am Hang, bzw. Ausrichten am Hang deutlich. Mußte den Molch wieder einmal „manuell“ Ausrichten. Ob wir das jemals gebacken kriegen? Ich weiß es nicht. Weiterhin übenübenüben. Der Stopppfiff klappte so gut wie gar nicht. Was mir allerdings sehr gut gefiel waren das Back und Seitwärts-Schicken.

Ich vergaß zu Erwähnen, dass wir auch ein neues Mudpaw-Mitglied begrüßen konnten: Helga und das 6 Monate alte blonde Labbimädel Paula waren mit von der Partie.

Und hier einige Fotos:

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