Ein Molch, eine glückliche Rübe und ein indischer Friedensnobelpreisträger

Veröffentlicht: 01/01/2014 in Die Mudpaws, Friends

swt (15 von 33)Ich hatte diesen Bericht schon ewig fertig, aber als Entwurf gespeichert und einfach vergessen, ihn zu veröffentlichen. Der Spaßworkingtest ist nun zwar schon 3 Monate her, aber das macht ja nix.

Ein Molch, eine glückliche Rübe und ein indischer Friedensnobelpreisträger – Was haben diese drei gemeinsam? Sie starteten beim 3. WorkingMudpaws Spaßworkingtest in Team 7.  Janina mit Baya als Fortgeschrittene, ich mit Gizmo als Anfänger und Nicola mit Gandhi als Schnupperer.

Der Vorabend des Workingtests war schon mal sehr entspannt. Susanne, Jörn und Nele mit Luke und Eva und Peter mit Celtic besuchten uns in Nentershausen.  Am Donnerstag Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Burghaun. In Burghaun wurden wir dann erstmal von einem Roten Blitz empfangen. Mist – zu schnell. Schon dutzende Male an dem Blitzer am Ortseingang vorbeigefahren und dann sowas. Das kommt davon wenn man zu viel quatscht beim Autofahren. Ergebnis: 10 Euro.

Am Treffpunkt war schon eine Menge los. Es wuselte nur so von Hunden und Menschen. Und das beste: Es versprach wettertechnisch ein wirklich toller Tag zu werden. Blauer Himmel und keine Wolke in Sicht. Es war zwar noch etwas frisch, aber auch das sollte sich im Lauf des Tages noch geben. Nachdem wir uns angemeldet hatten und alle begrüßt hatten, folgte eine kleine Ansprache von Ivonne und den Richtern Angelika und Norbert Theuerkauf, bevor es ins Gelände ging.

Der Molch war seit er aus dem Auto kam mega hibbelig und fiepte. Das konnte ja was werden. Auf dem Weg zur ersten Aufgabe sahen wir noch eine Fuchs, der sich erstmal in Sicherheit brachte.

1. Aufgabe – Angelika Theuerkauf

Es fallen nacheinander drei Markierungen. Zuerst das Mark für den F-Hund, welches hinter einer kleinen Kuppe in eine Senke landet, danach das Mark für den Anfänger und zuletzt das Mark für den S-Hund. Nach und nach werden die Teams von Angelika freigegeben. Zuerst darf der Schnupperer sein Mark holen, danach der Anfänger und zuletzt der Fortgeschrittene.

aufgabe4-2

Meine Befürchtung war, das der Molch das F-Dummy holt und nicht das für ihn bestimmte. Gandhi holte sein Mark tadellos. Dann kam Gizmo. Ich schickte ihn los. Leider nicht Richtung seiner Markierung, sondern er zog Richtung Waldrand runter. Zwar konnte ich ihn zweimal zur Fallstelle händeln aber er fand nicht. Dann lief er auf einmal Richtung F-Dummy. Kurz bevor er das Dummy finden konnte, habe ich ihn zurückgepfiffen. Er suchte zwar noch länger im richtigen Gebiet, aber er fand das Dummy einfach nicht. Angelika bat dann Jörn dem Molch kurz zu helfen und ein Geräusch zu machen. Dann klappte es. Ergebnis: 1 Trostpunkt. Fängt ja super an.

Baya holte noch das 3. Dummy bevor es zur nächsten Aufgabe ging. Gizmo war weiterhin sehr unruhig. Fiepte viel und war irgendwie total unentspannt.

Aufgabe 2 – Norbert Theuerkauf

Vor uns ca. 5  Meter unbewachsener Waldboden, dann ein kleiner Graben. Hinter dem Graben hoher Farnbewuchs. In diesem Bewuchs fand von links nach rechts ein Treiben statt, in dem 8 Dummies fallen. Die Treiber kamen rechts aus dem Bewuchs und liefen zu uns zurück. Danach fielen 90° rechts von uns kurz hintereinander 2 Markierungen ans Ende des Waldwegs in Grasbewuchs. Diese beiden Dummies lagen sehr nah beieinander. Zuerst sollten die beiden Markierungen von einem Hund geholt werden, anschließend die Dummies aus dem Treiben. Für die gesamte Aufgabe gab es ein Zeitlimit von 5 Minuten. Das Team durfte selbst entscheiden, wer die Marks holt und wer wann und wie in die Suche geschickt wird.

aufgabe2-2

Gandhi holte das erste Mark tadellos. Der Molch das zweite zielgenau. Und nun schickte Janina Baya in die Suche. Wir blieben relativ ruhig. Nach Baya ging der Molch ins Suchengebiet und fand auch relativ schnell. Dann Gandhi. Und so ging es weiter, bis uns nur noch ein Dummy fehlte. Und diesen sahen wir auch noch direkt am Grabenrand liegen. Norbert machte uns darauf aufmerksam, dass wir noch eine Minute hatten und nun kamen wir doch etwas in Streß. Janina versuchte Baya auf den Dummy einzuweisen, was aber nicht klappte. Als wir nicht mehr viel Zeit hatten, schickte ich den Molch noch los. Beide suchten und suchten und liefen mehrmals direkt am Dummy vorbei. Schließlich fand Baya es in letzter Sekunde.

Das war wirklich eine tolle Aufgabenstellung und es machte richtig Spaß.

Aufgabe 3 – Angelika Theuerkauf

Wir kamen gerade aus der 2. Aufgabe als wir schon zur nächsten Aufgabe gerufen wurden. Die Hunde waren noch ziemlich aufgedreht von der Suche.

Wir stehen in einem lichten Waldhang, nach rechts abfallend, kaum Bodenbewuchs. Es fällt links von uns eine Markierung für den S-Hund. Der S-Hund muss kurz warten, denn der F-Hund soll zunächst ein unbeschossenes Blind holen. Ist der F-Hund auf dem Rückweg, fällt sehr nahe eine Verleitung als Mark für den A-Hund. Ist der F-Hund zurück, darf der S-Hund sein Mark holen, danach der A-Hund die Verleitung.

aufgabe3-2

Gandhi arbeitete wieder zuverlässig sein Mark. Dann schickte Janina Baya voran. Doch leider begann sie schon wenige Meter vor dem Blind zu suchen. Janina versuchte zwar zu händeln, aber sie brachte Baya nicht zum Dummy. Durch das viele Pfeifen wurde der Molch noch unruhiger. Angelika bat den Helfer, Baya zu untersützen. Auf dem Rückweg flog dann die Verleitung für den Molch. Der konnte leider nur den Anfang der Flugbahn sehen, weil ein Baum im Weg stand. Als ich ihn freigab düste er los, leider viel zu weit links. Aber er bekam den Dummy in die Nase und fand.

Aufgabe 4 – Norbert Theuerkauf

Ein Walk-Up auf einer abgemähten Wiese. Rechts wird die Wiese von einem hohen Altgrasstreifen begrenzt, dahinter befindet sich ein stark abfallender Wiesenstreifen. In diesem Wiesenstreifen liegen schon mehrere Stücke. Während des Walk-Ups fällt zuerst geradeaus eine Markierung, anschließend eine Markierung rechts im Wiesenstreifen. Der Richter sagt an, welcher Hund welches Dummy arbeitet.

aufgabe4-2

Als er bei der langen Markierung an der Reihe war, hat der Molch leider nicht wirklich markiert, aber setzte dann seine Nase erfolgreich ein. Als er dann dran war, die kurze Markierung zu holen, wollte er durchstarten, weil das Lange Mark für den anderen Hund lag. Da, wie die vorherigen Aufgaben zeigten, mein Kontigent an Stoppfiffen aufgebraucht war, stoppte ich den Molch mit „NEIN“ und schickte ihn dann nach rechts. Das klappte wirklich gut. Er kam direkt zum Dummy.  Als Baya an der Reihe war, produzierten wir dann wohl auch den einzigen Zusammenstoß von zwei Hunden an diesem Tag: Janina und Baya standen links neben uns. Janina schickte auf die kurze Markierung nach rechts. Und der Molch sprang ein und wollte geradeaus das weite Mark holen. Ergebnis: Die beiden kollidierten und rumsten mit den Köpfen zusammen.

Spaßaufgabe

Aus allen Teilnehmern wurden zwei Gruppen gebildet. Innerhalb dieser Gruppen wurde ein neues S-A-F-Team zusammengestellt. Dieses Team sollte die Hunde in eine Suche schicken. In dieser Suche lagen mehrere Dummies aus. Auf manchen Dummies stand ZONK, auf zwei Dummies WORT. Ziel war es, die beiden WORT-Dummies herauszuholen. Sobald ein WORT-Dummy geborgen war, zog die restliche Gruppe ein Säckchen mit Scrabblesteinen. Die Scrabblesteine ergaben ein Wort aus der Dummyarbeit, welches von der Gruppe schnellstmöglich erkannt und gelegt werden musste. Das  gab ein lustiges Durcheinander. Aber beide Begriffe wurden gelöst.

Nach der Spaßaufgabe gings dann wieder Richtung Suchenwohnzimmer, wo wir bei Pizza den Tag nochmal  Revue passieren ließen, bevor die Siegerehrung anstand. Unser Chaos-Team belegte eine glorreichen 8 und somit den letzten Platz.  Schade für Nicola und Gandhi. Denn der hatte iseine Sache für sein junges Alter wirklich ganz toll gemacht. Hatte eben nur Pech mit der Rübe und dem Molch die zwei größten Chaoten im Team zu haben! 😉

Nach der Siegerehrung begann dann die Tombola. Denn der Workingtest war ja einem guten Zweck gewidmet. Alle Einnahmen aus Tombola, Startergeld, Fotos-CDs und Spendendosen sollten Vita e.V.  zu Gute kommen. 1.656,37 Euro sind auf diesem Weg zusammengekommen. Ein wirklich toller Erfolg!

Es war wieder ein toller Spaßworkingtest. Dieses Jahr passte auch das Wetter. Besser geht es eigentlich nicht. Vielen Dank an dieser Stelle den Richtern Angelika und Norbert Theuerkauf. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Ivonne, die wirklich einen Wahnsinnsaufwand betrieben und die Veranstaltung top organisiert hat. Besser gehts eigentlich nicht. Ich denke, die fröhlichen Gesichter aller Beteiligten auf den Fotos und der Betrag für Vita zeigen, dass es der Aufwand wieder wert war.  Bedanken möchte ich mich auch noch bei Alexander Müller und Nina Reitz für die tollen Fotos.

Beim Molch hat es sich gezeigt, dass der SWT wohl etwas viel für ihn war. Denn seitdem kämpfen wir im Training mit der Steadiness, womit wir vorher eigentlich keine Probleme hatten. Aber er ist auf dem Weg der Besserung.

Ein Dankeschön auch an die Profi-Aufgabengrafikenbastlerin Anke für Grafiken und Aufgabenbeschreibungen.

Zudem vielen Dank an die Fotografen Alexander Müller und Nina Reitz für die tollen Fotos.

Hier noch ein paar Links:

Spaß-WT-Seite     Ankes Bericht    Bericht der Sonnentier-Gang

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