Schmerzen beim Hund – Renate Albrecht / Michaela Ender

Veröffentlicht: 28/03/2016 in Allgemein, Rezensionen
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tr2 (1 von 1)-20Der Molch kommt ja langsam aber sicher in das Alter, wo es an der ein oder anderen Stelle zwickt und auch die ersten Verschleißerscheinungen sichtbar werden. Daher fand ich den Titel „Schmerzen beim Hund“ von Renate Albrecht und Michaela Ender für uns sehr interessant.Das Buch aus dem Müller-Rüschlikon Verlag widmet sich ausschließlich dem Thema Schmerzen. Der Ratgeber vermittelt dem Hundebesitzer das medizinische Hintergrundwissen, um Schmerzen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Dabei wird sowohl die Behandlung mit Schmerzmitteln ausführlich hinterleuchtet, aber auch alternative Therapieformen aufgezeigt.

Zudem zeigt das Buch, wie man mit praktischen Übungen im Alltag die Lebensqualität des Hundes, der unter Schmerzen leidet, sichtbar verbessern kann.

Das Buch ist in fünf Bereiche gegliedert. Im ersten kurzen Abschnitt geht es um den Gesunden Hund, bzw. woran man einen gesunden Hund erkennt.

Im nächsten Kapitel, überschrieben „Schmerz, was ist das“, wird der Schmerz an sich erklärt. Wie entsteht er, welche Arten von Schmerz gibt es und wie sind diese behandelbar.

Nun folgt ein „Schmerzfragebogen“. Dieser soll dem Leser helfen, einen Überblick über den aktuellen Schmerzzustand des Hundes zu erhalten.

Im vierten Kapitel geht es um die ganzheitliche Schmerztherapie. Hier werden Themen wie Physiotherapie, Massage, Krankengymnastik und verschiedene Techniken und ihre Auswirkungen beschrieben. Aber auch alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Chiropraktik und Lasertherapie werden erklärt bis hin zur Goldakupunktur mit ihren Vorteilen bei Gelenkerkrankungen. Die Liste der Behandlungsmethoden ist lang und ich möchte jetzt nicht im Detail alle aufzählen. Aber die Autoren sind bemüht, wirklich ein breites Bild der Möglichkeiten der Schmerztherapie zu zeichnen.

Das fünfte und letzte Kapitel widmet sich schließlich dem Thema „Was kann ich als Hundebesitzer tun?“. Neben der Beschreibung von homöopathischen Schmerzmitteln gehen die Autoren auch auf die richtige Ernährung ein. Der Hundebesitzer bekommt zudem eine Menge Tipps, wie er den Alltag des Schmerzhundes erleichtern kann. Infos zum idealen Schlafplatz werden ebenso gegeben, wie auch die Frage Halsband oder Geschirr erörtert wird. Sehr interessant fand ich auch die Möglichkeiten, mit Gerätetraining und verschiedenen Übungen die Beweglichkeit des Hundes zu erhalten und zu fördern.

Natürlich weisen die Autoren immer darauf hin, dass man nicht selbst „drauflos“ therapieren soll, sondern nur in Absprache mit Tierarzt, bzw. Fach-Therapeuten handeln soll.

tr2 (1 von 1)-19Reate Albrecht / Michaela Ender
Schmerzen beim Hund – Erkennen – Behandeln – Lindern
ISBN: 978-2-275-02034-8
Einband: gebunden
Seitenzahl: 160
Abbildungen: 100 Farbbilder
Format: 170mm x 240mm
Preis: 19,95 €

Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch zum Thema Schmerzen beim Hund. Wie schon im Untertitel „Kennen – Behandeln – Lindern“ zu lesen ist, deckt der Ratgeber das Thema komplett ab.  Es liefert das Wissen, das man benötigt, um die Schmerzen bei seinem vierbeinigen Freund möglichst früh zu erkennen und gegenzusteuern. Frau Albrecht und Frau Neder zeigen das wirklich umfangreiche Spektrum einer ganzheitlichen Schmerztherapie auf und erklären verständlich die einzelnen Bereiche.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Der ein oder andere Ratschlag wird sicherlich auch bei uns umgesetzt werden. Und der Molch darf sich aufs Gerätetraining freuen…

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