Er ist da… – Teil 1

Veröffentlicht: 27/10/2016 in Allgemein, Welpentagebuch, Woody

14692189_363448040668593_6014525694793395120_oAm Sonntag war es soweit: Der kleine Waldarbeiter Fir Green Atwood „Woody“ ist bei uns eingezogen.

Nachdem wir die Formalitäten geklärt haben, sprich den Kaufvertrag besprochen und unterschrieben hatten und den Welpenpreis gezahlt hatten, ging es los gen Sontra. Neben dem kleinen schwarzen Kerlchen bekamen wir noch eine Moxon-Leine und eine Pfeife passend in Fir Green.

Die ersten 10 Minuten motzte Woody noch, dann ergab er sich in sein Schicksal und schlief schließlich wenig später ein.

Angekommen in Sontra gings erstmal in den Garten. Allerdings hatte der Zwerg keine Zeit zum Pieseln. Das hob er sich fürs Wohnzimmer auf. Nachdem er erst einen kleinen See vor unseren Kamin gezaubert hat, begann die eingehende Erkundung des neuen Zuhauses. Der Kennel wurde inspiziert und für gut befunden. Die Palme wollte Woody gleich mal umgestalten, wofür er seine erstes NEIN hörte.
Er verhielt sich insgesamt ganz souverän. Die Griffe an der Kommode waren ihm allerdings suspekt, sodaß er gleich mal ordentlich reinbiss.

Der Nachmittag gestaltete sich äußerst relaxed. Kein Heimweh, kein Jammern. Sobald er zuviel hatte und müde wurde, trottete er in den Kennel, legte sich hin und schlief.

Um 21 Uhr war dann der Akku entgültig leer, sodaß er sich in den Kennel legte und tief und fest schlief. Die ersten Tage wollte ich dann im Wohnzimmer neben dem Kennel schlafen, damit die anderen nicht wach werden, wenn der Kleine raus muß.  Allerdings mußte Woody gar nicht raus. Er hat die erste Nacht bis 6.30 Uhr durchgeschlafen. Dann haben wir noch ne halbe Stunde gekuschelt und schließlich gings zur Morgentoilette in den Garten. Ein Traum. Danach dann erstmal Chaos. Familie Leuthold war erst ein wenig überfordert: Daniela kam  gleich mal zu spät zur Arbeit, Justus verspätet in den Kindergarten und ich versuchte das Morgenchaos in der Wohnung zu beseitigen. Und Woody? Der lag nach dem lustigen Morgen zufrieden im Kennel und poofte.

Tagsüber dann das gleiche Bild wie am Vortag. Ein aufgeweckter Woody, von dem man meinen könnte, er wäre schon immer hier. Er nimmt sich immer selbst die Auszeiten und schläft von sich aus im Kennel. Was man aber schon gleich erkennen konnte: Der Kleine ist eine Schnappschildkröte. Abrufen in Bodennähe endet immer mit Pfoten, Krallen und Zähnen im Gesicht. Begleitet von absoluter Begeisterung.

Die gefühlten 300 NEIN dienten zu 90 Prozent dazu, den Waldarbeiter davon abzuhalten, die Palme umzugestalten. Scheinbar macht es auch Spaß in Steckdosen-Rahmen zu beißen. Aber NEIN lernt er schnell, doch Welpenalzheimer läßt grüßen: es hält nicht all zu lange vor (hier unterscheidet sich der kleine Schwarze deutlich vom großen Braunen damals). Aber insgesamt ist Woody sehr pflegeleicht. Nach nun vier Tagen haben wir noch keinerlei Zerstörungen. Bei dem einen Pipisee ist es bisher geblieben. Er hat schon seine Löseecke im Garten. Und er liebt Rinderkopfhaut. Mit der kann man ihn zum einen gut beschäftigen und vor allem seinen Kaubedarf in geregelte Bahnen lenken.

Aber das Allerwichtigste: Es macht einfach richtig Spaß. Der Zwerg macht einfach gute Laune. Auch wenn er manchmal ein kleiner Dickkopf ist und schon ein, zwei Aussetzer hatte (Frauchen wird noch nicht wirklich ernst genommen). Justus findet er klasse. Aber eher so auf Spielkumpel-Basis.  Fortsetzung folgt…

Kommentare
  1. Bonjo sagt:

    Herzlich Willkommen kleiner Woody 🙂

    Schlabbergrüße Bonjo

  2. Pia Buchholz sagt:

    Ja hey, wie toll sich das alles liest! Sehr genial, freut mich, und lustig ist es auch noch …

    LG,
    Pia

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