Woody testet das Dryup Cape von fit4dogs

Veröffentlicht: 24/08/2017 in Testberichte

Bademantel für Hunde? Wozu braucht’s denn das? Vor allem bei nem Retriever? Das fragen sich sicherlich viele. Aber wer mit so einer Wasserratte schon mal am Meer Camping-Urlaub gemacht hat, weiß es zu schätzen, wenn der Hund nach abendlicher Schwimmrunde schneller trocken wird. Nasser Hund in Zelt oder Wohnwagen ist nicht wirklich angenehm. Nachdem wir für Gizmo schon einen Bademantel von Furminator hatten, der aber für den kleinen Schwarzen zu groß war und den es nicht mehr zu kaufen gibt, schaute ich  mich nach Alternativen um und bin beim Dryup Cape von fit4dogs gelandet.

Nun fängt erstmal die Größenermittlung an. Auf der Seite von Lotte und Anna, wo ich das Cape bestellt habe, findet sich praktischerweise neben einer Grafik auch ein amüsanter Film von Anna und ihrer Labbi-Hündin Lotte über das korrekte Messen des Hundes. Nun lag Woody genau an der Grenze zwischen zwei Größen. Weil ich annehme, dass Woody noch „etwas mehr“ wird, habe ich mich für die größere, nämlich M entschieden. Also Bestellung abgeschickt und am nächsten Tag war schon das Paket da! Und natürlich mußte Woody das Teil gleich mal anziehen (aber nur kurz bei den heißen 35 Grad).  Für Kopf und Rute hat der Bademantel zwei Öffnungen. Man zieht einfach das Dryup Cape darüber und wickelt die beiden losen Seiten um den Bauch und verschließt danach mit einem angenähten Gurtband mit Steckverschluß den Mantel. Auch wenn Woodys Blick eher skeptisch war, hat er sich das Teil anstandslos überziehen lassen. Praktisch an dem Mantel ist, dass er auch um den Bauch geht und so trocknet. Und der „Rollkragen“ trocknet auch den Halsbereich gut.

Die Trockenleistung konnten wir dann im Fehmarn-Urlaub ausgiebig testen. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell der Hund unter dem Mantel trocknet. Und weil Woody ja am zweiten Tag ne Wasserrute hatte, hatte ich dann den Bademantel auch öfter im Einsatz. Ich war froh, dass ich die größere Variante genommen hab, denn die reichte noch über ein Stück über den Rutenansatz hinaus.

Der Stoff des DryUps ist 100% Baumwoll-Frottee und bis 30° waschbar (ohne Weichspüler).

 

Fazit: Klar kann man den Hund auch nur mit Handtuch trocken rubbeln. Aber praktisch ist so ein Bademantel schon. Vor allem, wie schon geschrieben, beim Urlaub am Meer. Das Cape nimmt nicht mehr Platz weg als ein Handtuch. Nach dem Regenspaziergang oder Wassertraining einfach DryUp Cape dran und wenn man nach der Rückfahrt den Hund aus dem Auto holt, ist er meist schon trocken!

 

Kommentare
  1. Pia Buchholz sagt:

    Huhu!
    Ich bin auch jedesmal froh, dass wir so ein Teil haben. Und wenn es doch mal richtig warm sein sollte (Ferienhaus mit Bollerofen z.B.), kann ich dieses Ding empfehlen!
    https://www.dogs4friends.de/unterwegs/reise-urlaub-auto/doggy-dry-towel-super-saugfaehiges-handtuch-von-hollandanimalcare

    LG

  2. Marén sagt:

    Hallo!!
    Grade heute kam unser „Ding“ an, übernächste Woche gehts nach Dänemark, bin gespannt!
    Für den Ersthund haben wir glücklicherweise noch einen Bademantel von Furminator ergattern können, für den Zweiten jetzt den Dryup, bin von der Qualität etwas enttäuscht, im Gegensatz zum Furminator, aber wir werden sehen, jedenfalls danke für deine Beschreibung!!Und niedlich sehen sie ja aus mit den Dingern…..

    • gizmolch sagt:

      Das FurDry hatte ich für Gizmo. Das Material machte in der Tat einen „solideren“ Eindruck. Allerdings hing der Klettverschluss oft im Stoff und zog Fäden.

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