Unterwegs auf dem P20 – Ulfener Karst

Veröffentlicht: 10/10/2017 in Allgemein, Wanderungen

Vorletztes Wochenende machten sich Woody und ich auf, um mal wieder auf dem Premiumweg P20 – Ulfener Karst zu wandern. Immerhin liegt der Weg nur wenige Autominuten von uns weg. Bei schönstem Wetter starteten wir am späten Nachmittag am Wanderparkplatz gegenüber der Fußballplatzes in Ulfen. Am Beginn der Wanderung läuft man ein Stück entlang des Rendatalbaches. Dieser führt nur Wasser bei starkem Regenfall oder bei lang anhaltenden Regenzeiten. Ansonsten fließt er unterirdisch. Vorbei an den Wichtellöchern und den Karstquellen geht es hoch aufs Ringauplateau, wo auch der P13 unseren Route quert. Vorbei am Modellflugplatz und der Burgberghütte führt der Weg dann wieder ins Tal und durch das Örtchen Ulfen zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Auf den 11 Kilometern ist man größtenteils auf Forstwegen und Feldwegen unterwegs, immer mal wieder unterbrochen von schmalen Pfaden durch den Wald. Vor allem die erste Hälfte des Weges ist abwechslungsreich. Erst entlang am Rendatalbachbett, dann durch ein langgezogenes Tal und einem kurzen, aber knackigen Aufstieg aufs Ringauplateau. Hier bieten sich schöne Ausblicke, vor allem das Ulfetal entlang Richtung Breitau. Die Wanderung ist durchweg auch für „ungeübte“ machbar. Der Anstieg bei ca. Kilometer 4 ist zwar knackig, aber relativ kurz. Ansonsten geht es immer mal wieder leicht auf und ab. Woody lief die ganze Zeit frei. War auch kein Problem, da größtenteils das Gelände und auch der Weg auf lange Strecke überblickbar sind. Einen kleinen Schreckmoment gab es trotzdem, als plötzlich ein schwarzer Hund, etwas größer wie Woody auf dem Weg vor uns stand und weit und breit kein Mensch, der dazugehören könnte. Also den Waldarbeiter an die Leine, durchgeatmet und einen Meter dran vorbeigelaufen. Der Hund sah nach dem typischen Dorf-Mischling aus und schien ganz gut sozialisiert. Zumindest blieb er stehen und schaute uns nur an. Später dann trafen wir ihn wieder, er begleitete zwei Reiterinnen. Er hatte scheinbar keine Lust mehr weiterzulaufen und wartete oben auf seine Begleitung, als wir grad vorbeikamen.

Einen kleinen Hinweis für diejenigen, die den Weg selbst mal laufen wollen, evtl auch mit Hund: Circa einen Kilometer vor dem Ziel, wenn man den Burgberg hinunterläuft, wächst scheinbar am Hang links und rechts Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Die Berührung mit diesen Pflanzen kann starke, schlecht heilende Verbrennungen auf der Haut hervorrufen. Als wir im Frühjahr den Weg liefen, erkannte man schon, dass sich um das Problem gekümmert wird (abgestorbene Pflanzen durch Herbizid-Einsatz). Aber jetzt sah man schon wieder, dass neue Pflanzen nachkommen.

Interessant fand ich ja, dass Woody den Weg scheinbar noch vom letzten Mal, immerhin schon über ein halbes Jahr her, kannte. Denn er lief immer 20 Meter voraus und bog jedes mal richtig ab. Auch an Stellen, wo es vom breiten Forstweg ab auf schmale Pfade ging.

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