Lebenszeichen

Veröffentlicht: 02/11/2017 in Allgemein, Woody

Es wird Zeit, dass hier wieder etwas mehr passiert. Dass es die letzten Wochen und Monate so ruhig war, liegt nicht etwa daran, dass wir faul gewesen sind. Ganz und gar nicht. Aber wenn man arbeitsbedingt eh den ganzen Tag vor dem Bildschirm verbringt, ist man froh, wenn man abends die Kiste ausschalten kann und nichts mehr tippen muss. Jetzt werden die Tage ja leider kürzer und es bleibt vielleicht das ein oder andere Stündchen Zeit für den Blog.

Wie bereits erwähnt, es ist einiges los gewesen in letzter Zeit. Wir waren Ende September zum Röntgen in der Tierklinik. Der Tierarzt, der Woody geröntgt hat, selbst HD-Gutachter für Weimaraner und Schwarzwildbracken, meinte, die Hüften sehen top aus und auch die Ellbogen würde er als ED-frei bewerten. Ich erwarte schon gespannt die offiziellen Ergebnisse vom DRC. Müssten eigentlich die Tage eintrudeln. Letzte Woche erschreckte uns dann der Waldarbeiter mit üblem Erbrechen. Es ging ihm augenscheinlich gar nicht gut, sodass wir gleich den TA aufsuchten (natürlich nachts, man gönnt sich ja sonst nichts). Nach zwei Spritzen ging es dem Schwarzen wieder sichtlich besser. Am nächsten Tag war er fast wieder der Alte. Jaja, der Magen. Unsere kleine Baustelle.

Anfang September war ich dann auch bei Woodys Züchter Christian, um ein wenig zu trainieren. Ein Desaster. Der kleine Sausack hatte alles im Kopf, nur nicht das Dummy, bzw. auf mich zu hören. Lieber wollte er zu den anderen Hunden oder Menschen. Völlig Ballaballa und Brause im Kopf. Nach einem wirklich frustrierenden Training mit den Mudpaws startete das Kapitel „Bootcamp“. Natürlich konnte der kleine Lauser nicht wirklich was dafür. Es liegt, wie so oft, am Hundeführer – also mir! Wobei, ganz ohne ist der Waldi auch nicht. Da Ende Oktober Wurftreffen inkl. Seminarwochenende geplant war, musste was passieren, damit wir da überhaupt mitmachen konnten. Also hieß es zwei Wochen lang wirklich trainieren, üben, und wieder trainieren. Vor allem in der Gruppe, bzw. mit anderen Hunden. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Wochen trainiert habe, aber es zeigte Wirkung. Das Seminarwochenende mit Dags und Detlef Grote in Hohenroda war nicht nur wettertechnisch toll. Wir hatten zwar unsere Aussetzer (Suche mit zwei Hunden, da wusste ich schon vorher, dass das im Chaos enden würde), aber alles in allem klappte es gut und machte viel Spaß. Wir blieben natürlich am Ball und haben auch fleißig weiter gearbeitet. Hauptbaustelle: Abrufen, Körpersprache (nicht sooo einfach für einen Körperklaus wie mich) und, wie hieß es so schön, mehr schwarzweiß und nicht grau. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es während des Seminars ganz schön faszinierend fand, was die kleinen Fir Green A-linge schon so können, Woody eingeschlossen.

Ich war aber auch ohne Woody in Sachen Dummy unterwegs. Und zwar mal wieder in der DRC-BZG Franken, als Helfer bei der Dummyprüfung in der Nähe von Herzogenaurach. Letzten Sonntag, bei Sturm Herwart. Da Christian mit Riley startete, nutzte ich die Fahrgelegenheit um zu helfen und mir mal anzuschauen, wie denn so eine Dummyprüfung abläuft. Als wir da in der Früh auf einem Feldweg in der fränkischen Pampa standen und der Sturm und den Regen um die Ohren wehte, hab ich mich echt gefragt, warum ich mir das antue. Aber das Wetter wurde besser, der Regen blieb aus und die Sonne ließ sich blicken, leider mit viel viel Wind. Den Teams beim Arbeiten zuzusehen war wie immer sehr interessant und lehrreich. War auch eine kleine Mudpaws-Veranstaltung, startete doch in jeder Klasse ein Working Mudpaw. Chris mit Riley machte den dritten Platz in der A und Thomas mit Viivi konnte die F bestehen. Anke nullte leider mit dem Keks in der O. Ich hab wieder ne Menge Wissen mitgenommen, viele nette Menschen wiedergesehen und neue kennengelernt.

Ach ja, während ich im Frankenland unterwegs war, erhielt ich einen Anruf von Daniela. Herwart hatte einen Meisenknödel in den Garten geweht und den hat sich der Waldmeister einverleibt. Aber er hat ihn scheinbar gut vertragen. Kein Durchfall oder ähnliches, das Netz kam dann zwei Tage später auf natürliche Weise wieder zum Vorschein, inkl. Staniol-Verpackung eines Überraschungseis, welches er heimlich Justus gemopst hat. Sausack eben.
Wandermäßig waren wir auch unterwegs. Und zwar diesmal auf dem P10 Premiumweg in Reichenbach. Dafür wird es aber einen extra Blogeintrag geben.
Es warten hier auch noch Sachen aufs Testen. Aber das wird noch dauern!

Kommentare
  1. Susanne Frank sagt:

    Sehr anschaulich dargestellt 😁hatte viel Spaß beim Lesen

  2. Pia Buchholz sagt:

    Haha, war wieder sehr lustig hier, Deine trockene und unerwartete Beichte zu lesen 😉
    Üben, um überhaupt erst mitmachen zu können, mehr schwarz-weiß (ich wusste es schon immer ;-))) und nicht grau … ich drück Euch die Daumen für die Röntgenauswertung!

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