Hurra, die Röntgenergebnisse sind da! – und mehr…

Veröffentlicht: 21/11/2017 in Allgemein

HD A2 li/re und ED frei. Das ist die offizielle Bewertung der Röntgenbilder von Woodys Hüften und Ellenbogen. Auf gut deutsch: Alles in bester Ordnung – keine Hüftgelenksdysplasie und keine Ellbogengelenksdysplasie. Wir können jetzt offiziell Gas geben (macht Waldi ja eh immer). Auch wenn ich mir nach dem Feedback vom Röntgenarzt keine Sorgen machte, freue ich mich dennoch über das positive offizielle Auswertungsergebnis. Außerdem besitzt das Waldtier keinen Übergangswirbel.
Wer etwas mehr über HD, ED und Übergangswirbel erfahren will, hier drei Links: Ellbogengelensdysplasie, Hüftgelenksdysplasie und Übergangswirbel

Außerdem kann ich vermelden, dass ab sofort Tipp und Kommafehler, sowie unrunde Formulierungen im Blog der Vergangenheit angehören. Ich hab tatsächlich ab sofort eine professionelle Korrekturleserin. An dieser Stelle vielen lieben Dank an Gabi Roegner, die ab sofort über meine Blogeinträge bügelt. (Anmerkung der Korrekturleserin: von professionell kann keine Rede sein *lach, aber für Jens mache ich das gerne, hat er mir doch dafür ein wunderhübsches Logo gebastelt. An dieser Stelle dafür vielen lieben Dank an Jens Leuthold.)

Und weil in letzter Zeit Woody etwas zu kurz kam: Ihm geht es prächtig. Letzten Samstag gab es ein spontanes Training mit Christian und Riley. Die Flausen im Kopf werden weniger und es zeigen sich Fortschritte, auch bei mir. Allerdings habe ich bei dem Training den absoluten „Verliererrekord“ aufgestellt. Irgendwie sind mir zwei Dummys, das Superspieli und ein Tennisball aus der Dummyweste gerutscht. Aber alles fand sich wieder. Ich brauch eine neue Weste mit größerer Tasche. Die beiden Fotos sind vorletztes Wochenende entstanden. Danke an den Fotografen.

Gestern Morgen hatten wir eine aufregende und auch etwas gefährliche Begegnung auf unserer Morgenrunde, auf einem Weg, den wir schon mehrere Dutzend Mal gelaufen sind. Woody trottete nur wenige Meter vor mir. Links von uns dichtes Gebüsch aus Schlehen, Hagebutten und anderem stacheligen Gewächszeugs, das immer wieder von Öffnungen unterbrochen wurde – den Tunneln der Wildautobahnen, sprich Wildwechsel. Schon von klein an habe ich Woody immer zurückgerufen, sobald er Anstalten machte, dem Wildgeruch nach ins Gebüsch zu verschwinden. Er bleibt also immer am Wegrand stehen und hält seinen Rüssel ins Dickicht. Normalerweise läuft er dann einfach nach kurzem Schnuppern weiter. Nicht so heute. Ich hörte in nächster Nähe ein Rascheln, im gleichen Augenblick sehe ich wie Woodys Körperhaltung steif wird und er eine Bürste vom Hals bis zum Rutenansatz stellt. Höre ich da grad meinen Hund knurren? Reflexartig rufe ich „NEIN“ und „HIER“. Der Waldschrat legt den Rückwärtsgang ein. Er läuft tatsächlich rückwärts – irgendetwas fixierend, knurrend und die Zähne zeigend. Ich konnte nun erkennen, warum. Ein Kaliber von einem Wildschwein stand keine drei Meter entfernt im Dickicht. Als Woody noch einen Beller von sich gab, machte es kehrt und bahnte sich einen Weg durch die Büsche. Es hörte sich an, als würde ein Panzer durchbrechen. Das alles ereignete sich in Bruchteilen von Sekunden. Ich stand wohl einige Momente zitternd neben meinem Woody, der immer noch mit Iro auf dem Rücken Richtung Loch im Busch starrte. Dann setzten wir unseren Weg fort und es dauerte einige Minuten, bis mein Blutdruck wieder ein normales Level erreichte. Das brauche ich wirklich nicht nochmal.

 

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